Betreiberfirma

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Die nahwaerme.at ist ein Österreichweit tätiges Wärmeversorgungsunternehmen, das sich auf die Nutzung erneuerbarer Energieträger spezialisiert hat.
Für die oft richtungsweisende Projekttätigkeit haben wir bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem im März 2003 das „Österreichische Umweltzeichen als bisher einziger Wärmelieferant in Österreich. Seit Juli 2002 betreiben wir die größte Solaranlage Mitteleuropas, mit der wir Wärme in das Netz der Grazer Stadtwerke einspeisen.
Gemeinsam mit der Gemeinde Obsteig haben wir 2003 für die Errichtung und den Betrieb eines Biomasseheizwerkes die „Nahwärme Obsteig“ gegründet. Die nahwaerme.at mit ihrem know-how ist zuständig für technische Anlagenplanung und Betriebsführung, die Gemeinde Obsteig ist der Ansprechpartner für die Vor-Ort-Betreuung. Die örtliche Agrargemeinschaft binden wir für die Brennstofflieferung ein – sie erzeugt aus dem Holz der Waldpflege den Brennstoff für den Biomassekessel.
Das Heizwerk versorgt die Seepark-Siedlung und die umliegenden Objekte ganzjährig mit Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung.

Die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern mit einer zentralen Wärmeerzeugung bringt einige Vorteile wie z.B:

  • langfristige Versorgungssicherheit, da der Rohstoff für die Wärmeproduktion in der unmittelbaren Region wächst
  • Betriebssicherheit, da es im Haus keine offene Flamme gibt und Störungen an der Heizzentrale sofort gemeldet werden
  • Preisstabilität, die wir gerne in Form einer Koppelung an den Verbraucherpreisindex weitergeben
  • Komfort, der sich durch Wegfall von Anlagenservice, Reparaturen, Reinigung und Brennstoffmanipulation ergibt

Anlagentechnik

Biomasseheizwerk2016 10 01 01Ennemoser 650x400

Hinsichtlich Anlagentechnik lassen wir uns auf keine Kompromisse ein und setzen auf den technischen Standard von großen Heizwerken und auf unsere langjährige Erfahrung.
Wir wollen den Kunden den Komfort eines Ganzjahresbetriebes bieten und eine zentrale Solaranlagen einbinden, daher haben wir folgendes Konzept gewählt:

Jeder Wärmekunde erhält einen Pufferspeicher mit integriertem Warmwasserspeicher. Bei einem Reihenhaus sind das 750 l Puffer- und 200 l Warmwasservolumen. Die Heizungswärme wird dem Pufferspeicher und das Warmwasser dem eingehängten Brauchwasserspeicher entnommen.
Die Heizungsregelung ist durch ein Datenkabel mit dem Heizwerk verbunden und fordert bei entleertem Puffer Energie vom Heizwerk an. Für ausreichen Wärme ist damit gesorgt - ganzjährig und rund um die Uhr. Zusätzlich erlaubt uns das Datenkabel eine optimale Kundenbetreuung und Störungsanalyse.
Im Sommer nehmen wir das Netz nur einmal pro Tag in Betrieb und laden die Puffer durch. Durch diese effiziente Betriebsweise können wir für den Sommerbetrieb auch den gleichen Wärmepreis wie für den Winter anbieten – und der ist wesentlich niedriger als der Strompreis.
 
Die zentrale Solaranlage deckt während der Sommermonate den Großteil des Wärmebedarfes ab, der Biomassekessel kann im Sommer daher stillgelegt werden.

Der Biomassekessel im zentralen Heizwerk (Standort in der Nähe des Friedhofes) verheizt Wald- und Industriehackgut. Rinde und sonstige Abfallprodukte setzen wir aus Qualitätsgründen keine ein. Der Betrieb läuft vollautomatisch und der Brennstoff wird nach Bedarf angeliefert, d.h. das Heizwerk hat nur ein unterirdisches 2-3 Wochenlager und keine Langzeit-Lagerhalle.
Eine Ölkesselanlage ergänzt den Biomassekessel und wird bei Bedarf automatisch in Betrieb genommen.  

Technische Daten: 

TechnischeDaten

Hackgutkessel

440 kW

Ölkessel

620 kW (Ausfallsreserve)

Solaranlage

300 m²

Pufferspeicher

34.000 l (dezentral)

Hackguteinsatz

1.600 Srm/a

Länge Verteilnetz:

1.200 m

Anschlussleistung

600 - 650 kW (geplant)

Anzahl Anschlüsse:

44

Inbetriebnahme

Biomasseheizwerke November 2003
Solaranlage: Juli 2004

Firmendaten:

Obsteig nahwaerme.at
Energiecontracting GmbH & CoKEG
Obsteig Nr. 218
A-6416 Obsteig
Tel: 05264/8120, Fax: 20124

 

Ansprechperson:

nahwaerme logo

Stefan Rudig
Stifterweg 41
A-6416 Obsteig
http://www.nahwaerme.at

 

Das Herz des Ortes... ... die PFARRKIRCHE St. JOSEPH: Eines der ältesten, aber auch representativsten Bauwerke Obsteigs ist die Kirche zum Hl. St. Joseph. Sie bildet den Mittelpunkt des Ortes.

Pfarrkirche hl Josef
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lizenziert. Autor: Alletto

Auszug aus der CHRONIK:

Ursprünglich gehörte die Seelsorge Obsteigs zur Pfarre Mieming, da in Obsteig nur eine Kapelle stand, in der jedoch keine hl. Messe gelesen werden durfte. Im Jahre 1765 wurde auf Kosten der Gemeinde anstelle der Kapelle mit dem Bau der Kirche begonnen, die am 4. Juli 1780 von Fürstbischof von Brixen, Joseph Graf von Sapur, eingeweiht wurde. Der Turm allerdings wurde erst einige Jahre nach der Fertigstellung der Kirche errichtet.

Als die Gemeinde - wenn auch unter beträchtlichen finanziellen Opfern - endlich eine eigene Kirch hatte, wollte sie verständlicherweise auch einen eigenen Priester. Dazu erteilte Kaiser Joseph II., der Sohn und Nachfolger der kaiserin Maria Theresia, den Auftrag zur Errichtung einer selbstständigen Lokalkaplanei. So wurde am 3. Juli 1786 die Anstellung eines Stiftspristers des Klosters Stams als Seelsorger angeordnet. Da dieser jedoch auch eine Wohnung brauchte wurde am 1. April 1787 der Grundstein für ein Widum gelegt, in dem auch das Schulzimmer untergebracht wurde. Damit waren die voraussetzungen geschaffen, dass der erste Kaplan, Pater Leopld Plattner, sein Amt als Seelsorger von Obsteig antreten konnte, der vier Jahre in Obsteig blieb. Ihm folgte Pater Sebastian von Klebelsberg als Lokalkaplan.

Im September 1909 wurde die Kirche von Obsteig außen restauriert und das Kirchendach erneuert. Der Erste Weltkrieg forderte auch von der Pfarrkirche seinen Tribut. Im September 1916 mussten fünf Glocken - die große aus der Kirche und vier Glocken aus den Kapellen - für "Militärzwecke" abgeliefert werden. Ein Jahr später wurden weitere acht Glocken - zwei aus der Pfarrkirche und sechs aus den Kapellen - abgenommen und zur Herstellung von Kriegsmaterial eingeschmolzen. Aber damit hatte das Kriegsministerium in Wien noch immer nicht genug. Nachdem die Pfarrkirche und die Kapellen ihrer Glocken entledigt waren, kam auch noch die Orgel an die Reihe. Im letzten Kriegsjahr, im Februar 1918, mussten sämtliche aus Zinn bestehenden Orgelpfeifen abgeliefert werden. Lange mussten die Obsteiger aber nicht auf die Orgelmusik bei den hl. Messen verzichten. Schon im Jahre 1919 wurde die Orgel mit neuen Pfeifen versehen.

Im Laufe der folgenden Jahre wurden auch der Kirchturm und die Kapellen wieder mit Glocken ausgestattet, Aber auch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden auch diese wieder entfürht, um zu Kriegsmaterial verarbeitet zu werden. So mussten nach Kriegsende die Glocken wieder neu angeschafft werden. Im Juni 1948 kamen die ersten drei Glocken - zwei für die Pfarrkirche un eine für Holzleiten - nach Obsteig. Im Oktober 1949 wurden dann die restlichen fünf Glocken - wieder zwei für die Kirche udn drei für die Kapellen - installiert. Durch eine Spende von Dipl.Ing. Emil Hühnebeck erhielt der Kirchenturm im Sommer 1961 eine elektrische Turmuhr. Außerdem wurde die Kirche in den Jahren 1974/75 einer gründlichen Außenrestaurierung unterzogen.

Zur Pfarrkirche Obsteig gehört auch eine Beikirche, die in Holzleiten erbaut wurde un in der regelmäßig hl. Messen geleseh werden. Dieses Kirchlein ist zu Ehren der Hl. Familie errichtet und wurde am 30. oktober 1854 eingeweiht. Im Jahre 1952 wurde es für die 100-Jahr-Feier seines Bestandes neu renoviert.

Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr
Samstag von 08.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Kindergarten Holzleiten

Adresse Holzleiten 79
6416 Obsteig
Telefon +43 5264 8241
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Webseite     http://www.kg-obsteig.tsn.at

Volksschule Obsteig

Adresse Unterstrass 255
6416 Obsteig
Telefon +43 5264 8137
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Webseite     http://www.vs-obsteig.tsn.at